Wissenswertes für Interessenten

Der Beruf Badmeister verlangt ein hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein, denn egal ob 1. Hilfe Leistungen oder Konfliktlösungen, als Badmeister muss man schnell und professionell handeln! Das Aufgabengebiet ist vielseitig und je nach Anlage individuell, übergeordnet kann man sagen das die Wasseraufsicht sowie die 1. Hilfe Leistungen wohl zu den Hauptaufgaben gehören. Je nach Einrichtung stehen die Betreuung der technischen Anlagen sowie die Durchführung von Wassermessungen auf dem Arbeitsplan. Nicht selten sind auch Unterhalts und Reinigungsarbeiten Teil der tägl. Arbeit. Sie wollen in einem Freibad arbeiten? Dann gehört die Pflege der Aussen und Grünanlagen sicherlich noch dazu. In einigen Hallenbädern müssen auch Sauna Aufgüsse durchgeführt werden.

Das Brevet igba PRO - der beste Einstieg

Wer als Badmeister arbeiten möchte, braucht die notwendige Qualifikation. Interessenten haben die Möglichkeit, den 4 tägigen Brevet igba PRO Grundkurs zu absolvieren. Für diesen Kurs sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig! Damit Sie teilnehmen dürfen müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Mindestalter 18 Jahre, gute Deutschkenntnisse und ein Schulabschluss. Im Grundkurs lernen Sie das Fachwissen in Wasserrettung, Erweiterter Erster Hilfe und BLS-AED. Nach bestandener Prüfung, dürfen Sie schweizweit in allen Frei-, Hallen-, See-, und Flussbädern Wasseraufsichtsdienst leisten. Das Brevet igba PRO ist somit der ideale Einstieg in die Badmeister Branche und von Arbeitgebern sehr hoch angesehen!

Beruf Badmeister - die Vorteile

Es ist ein abwechslungsreicher Beruf und wer den Umgang mit Menschen mag, ist da genau richtig aufgehoben. Je nach Schwimmbad geniessen die Bademeister viel Sonnenschein im Sommer und sind an der frischen Luft tätig. Da die Branche dringend engagierte Persönlichkeiten sucht, ist der Einstieg auch für Neu bzw. Quereinsteiger problemlos möglich!

Eventuelle Nachteile im Beruf

Als ein Nachteil des Berufs kann die Arbeitszeit gewertet werden. In Freibädern arbeitet man, je nach Anlage, im Sommer deutlich mehr und hat dafür in der Winterzeit mehr Freizeit. Nicht selten ist man auch am Wochenende im Einsatz und hat Arbeitstage mit bis zu 12 Stunden. In Hallenbädern entspricht die Arbeitszeit, eher den gewöhnlichen 8,5 h, aber auch hier wird die Bereitschaft zu Wochenendeinsätzen vorrausgesetzt.

Was macht ein Badmeister im Winter?

Badmeister ist oftmals ein saisonaler Beruf, aber auch im Winter werden sie z.B. in Hallen-, Hotel- bzw. Klinik Schwimmbädern eingesetzt. Mitunder bieten die Arbeitgeber auch unbefristete Jahresstellen an und man arbeitet während der Nebensaison in einem anderen Department (Bsp. Werkhof) mit. Viele Badmeister sammeln auch während der Sommersaison ihre Überzeit sowie die Urlaubstage und geniessen dann eine längere Auszeit in der Nebensaison. Erfahrungsgemäss zeigen sich Arbeitgeber sehr flexibel bei den Anstellungsbedingungen.

Wie viel verdient ein Badmeister?

Über Geld spricht man bekanntlich nicht. Wir haben trotzdem einmal nachgeschaut, wie viel ein Badmeister in der Schweiz ungefähr verdient. Grundsätzlich hat die Berufserfahrung starken Einfluss auf den Lohn und auch die Frage, ob es eine Position mit Führungsverantwortung ist. Weiterhin gibt es oftmals starke Unterschiede im Lohn zwischen privaten und öffentlichen Schwimmbad Betreibern. Ist der Arbeitgeber eine Stadt oder eine Gemeinde kann man durchaus mit einem besseren Lohn rechnen.

Gehaltsübersicht Badmeister ( ca. Angaben in Brutto, ohne 13. Monatslohn)

Badangestellter mit Brevet igba PRO

Privat               CHF 4’300

Öffentlich        CHF 5‘800

 

Brevet igba PRO + Stv. BL Funktion

Privat               CHF 5‘000

Öffentlich        CHF 6‘400

Betriebsleiter Schwimmbad

Privat               CHF 6‘300

Öffentlich        CHF 7‘400

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